Wir sind immer noch dabei die gemeinnützige Anerkennung des Vereins zu erreichen. Das Unterfangen gestaltet sich aber schwieriger als erwartet.
Unsere Ideen erfüllen nicht die Vorgaben des deutschen Vereinsrechts. Warum nicht? Na ja, die Erklärung ist nachvollziehbar aber ärgerlich. Spenden über Werbung zu sammeln ist ein wirtschaftlicher Vorgang: Leistung für Gegenleistung, Werbeerlöse gegen Werbefläche. Es spielt in den Augen des Gesetzgebers keine Rolle, dass die ganzen Erlöse anschließend wieder gespendet werden. Das hieße also, dass der Betrieb von Spendu.org als wirtschaftlicher Betrieb auf die Einnahmen den normalen Umsatzsteuersatz zahlen. Das Modell ist also mit dem eines Sportvereins zu vergleichen, der noch eine Vereinsgaststätte betreibt. Auch die Einnahmen der Gaststätte kommen dem Verein zu gute, aber sie ist ein wirtschaftlicher Betrieb mit normaler Umsatzsteuer-Veranlagung.
Ja und das macht alles nochmal schwieriger. Zielsetzung war es eigentlich eine spannende Idee in die Tat umzusetzen und als Hauptbeschäftigung eine Internetseite aufzubauen. Papierkram war zwar eingeplant, aber sollte eigentlich nur einen Bruchteil ausmachen. Stattdessen schlagen wir uns jetzt mit der bürokratischen Maschinerie rum.
Lessons Learned:
- Die bürokratische Mühle mahlt langsam!
- Alles dauert länger als gedacht. Geplante Zeiten kann man problemlos mit 2 bzw. 3 multiplizieren.
- Eine grundsätzlich gute Idee, kann durch rechtliche Rahmenbedingungen deutlich eingeschränkt/erschwert werden!